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Wie meine Gruppenarbeit in Nyakrom 2005 begann


Nachdem meine Arbeit mit den deutschen Problem-Jugendlichen beendet war, stellte ich mir vor mit ghanaischen Mädchen zu arbeiten. Der Schulraum war vorhanden und an kreativen Ideen mangelte es mir nicht. So begann ich Ende 2004 mit der ersten Girl-Group. Zuerst waren es nur wenige, doch dann arbeitete mit einer Schule aus unserem Ort Nyakrom zusammen. 25-30 Mädchen kamen im 1. Jahr jeden Mittwoch nach der Schule. Ihr Direktor und Klassenlehrer begleitete die Mädchen die ersten Wochen bis alles lief.

 

Wir nähten:      

  • ·         Nadelbücher
  • ·         Taschentücher
  • ·         Hüte
  • ·         Puppen

 

Wir bastelten:

  • ·         Ketten aus Bambus und Papiertaschentüchern
  • ·         Briefpapier
  • ·         Spiele
  • ·         usw.

 

Alles aus alten Stoffen, geschenkten Wollresten, Faden, Nadeln und Papier. Im nächsten Jahr koonnte ich eine junge Schneiderin gewinnen, die für ein Jahr jeden Freitag unentgeltlich unsere Anfänger im Nähen unterrichtete. Es war eine sehr fruchtbare Arbeit. Nun ist sie glückliche Mutter und beschäftigt in ihrer eigenen Schneiderei. Das war nun schon die zweite Gruppe.

Immer mehr Jungen fragten nach einer Gruppenbeteiligung, da auch sie zum Unterricht kommen wollten. So entschloss ich mich für eine gemischte Montagsgruppe.

Vieles hat sich positiv entwickelt. Unsere Gruppenarbeit ist nun gut organisiert:

 

  • ·         Mo:      30-50 Kinder (zwischen 4 und 6 Jahre; sie werden auf spielerische Weise im Schreiben, Lesen und Rechnen unterstützt; niedrige Anforderungen im Bereich Buchstaben, Wörter und Zahlen)

 

  • ·         Mi:        30-50 Kinder (zwischen 7 und 12 Jahren; sie werden auf spielerische Weise im Schreiben, Lesen und Rechnen unterstützt; Aufgaben im Bereich Wörter, Sätze, kleine Rechenaufgaben)

 

Um das Alphabeth zu lernen basteln wir Puppen aus Spühlmittelflaschen mit bunten Geschirrtüchern bekleidet. Jede Puppe trägt einen Buchstaben auf der Brust.